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Willkommen Kolumbien - Bogota

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Von Iquitos aus ging es mit dem Schnellboot über Nacht zur ebenfalls Dschungel-Stadt Leticia in Kolumbien. Der Amazonas ist hierbei sogleich Straße und natürliche Grenze der beiden Nachbarländer. Man steigt also erst in Peru aus, holt sich einen Ausreise-Stempel und lässt sich dann von einem Einheimischen zur anderen Seite des Flusses mitnehmen. Dort geht man zu einem schwimmenden Büro und bekommt seinen Einreise-Stempel. Der ganze Prozess ist eigentlich relativ einfach! Ich verbrachte nur ein paar Stunden in Leticia, kaufte eine SIM-Karte und flog gleich weiter in die Hauptstadt Bogota. Mein Flugzeug sollte mit Klebeband repariert sein und am Flughafen in Bogota gab es extra eine Hundetoilette. Sogar mit kleiner Rasenfläche und Mini-Hydranten! In Bogota nahm ich mal wieder an einer Stadtführung teil und informierte mich so über die Geschichte des Landes und der Stadt. Kolumbiens Geschichte ist geprägt von nationalen Konflikten zwischen diversen Gruppen, die teilweise bis heute anhalte...

Häuptling Toni und die wilden Tiere - Iquitos

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Nachdem ich nach drei Tagen auf dem Boot in Iquitos angekommen war, nahm ich erstmal eine Dusche. Es fühlte sich himmlisch an! Ansonsten organisierte ich mir einen eintägigen Ausflug in den Dschungel. Am nächsten Tag ging es dann mit gerade einmal drei anderen Teilnehmern mit dem Boot über den Amazonas in den umliegenden Dschungel. Als erstes besuchten wir eine Auffangstation für Affen und später noch eine andere Station für alle anderen Tiere. Diese Tiere werden meist von der Polizei auf den Schwarzmärkten konfisziert und dann in die Stationen zum Aufpäppeln gebracht. So bekamen wir einen guten Eindruck von der Diversität der dortigen Tierwelt. Ein Affe war eindeutig von der gleichen Art wie das Maskottchen Jack aus dem Film "Fluch der Karibik". Die Affen werden für umgerechnet einen Euro auf den Schwarzmärkten verkauft und dem Tucan wurden die Flügel zur Hälfte abgeschnitten, damit er nicht fliegen kann. Die Tiere werden hier gepflegt und nach ein paar Wochen wieder frei ge...

Mit der Hängematte auf dem Fluss - Yurimaguas --> Iquitos

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 Bevor ich mein Boot Richtung Norden nehmen konnte, musste ich zuerst zur Stadt Yurimaguas kommen. Um dorthin zu gelangen, verbrachte ich 32 Stunden in einem Bus. Der Bus war gefühlt aus den Achtzigern/Neunzigern, die Kotztüten hingen vorsichtshalber schon mal an der Decke und ich war der einzige Gringo (Weißer) im Bus. Wir fuhren auf engen Straßen durch den Dschungel und teilweise sah man Laster oder aber auch andere Passagierbusse im Straßengraben liegen. Durch starken Regen waren wir teilweise gezwungen durch überflutete Passagen auf Floosen zu fahren. Es war eine sehr abenteuerliche Fahrt. Am Ende sollte ich mit großer Verspätung, aber sicher in Yurimaguas ankommen. Ich übernachtete in einem kleinen Hostel und am nächsten Morgen ging ich gleich in den Hafen, um mich nach einem Schiff nach Iquitos zu erkunden. Der erste Maat eines Bootes sprach mich beim Ankommen im Hafen direkt an, ob ich nach Iquitos wolle und zeigte mir sein Boot. Laut einem Schild sollte das Boot um sechs Uh...

Laguna 69 - Huaraz

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 Huaraz ist eine kleine, ein bisschen im Hinterland gelegene Stadt auf dem Weg zwischen Lima und Trujillo. Sie ist berühmt für einen ganz bestimmten Berg "Artesonraju" - das Logo der Filmproduktionsgesellschaft "Paramount Pictures" (Bild von paramountpictures.com). Diesen lustigen Fakt sollte ich aber erst nach meiner Ankunft im Hostel lernen. Das Hostel war genau nach meinem Geschmack eingerichtet. Es hatte viele Bergsteigerutensilien an der Wand und Bilder von Berggipfeln und Gletschern. Eine Besonderheit waren die vielen angebrachten Ski, die an Decke, Theke und Wand hingen. Da fühlte ich mich gleich heimisch! Die Gegend um Huaraz ist für das Wandern und seine Bergseen bekannt. Es soll über 200 von diesen kleinen Seen und Lagunen geben. Um sich nicht gleich zu überfordern, machte ich erstmal eine kürzere Wanderung. Mein Begleiter sollte der Spanier Rafa werden, den ich kurzerhand beim Frühstück kennenlernte. Wir fuhren mit einem Sammeltaxi etwa zwanzig Minuten au...